Festival of Lights am Berliner Fernsehturm: Lichtkunst, Aussicht und Besuchstipps

Beim Festival of Lights wird der Berliner Fernsehturm regelmäßig zur Projektionsfläche. Hier finden Sie Tipps zu Aussicht, Fotostandorten, Routen und zur Verbindung mit einem Turmbesuch.

Unabhängige Informationsseite zum Berliner Fernsehturm

Beim Festival of Lights werden Gebäude, Denkmäler und Plätze in Berlin mit Lichtinstallationen und Projektionen inszeniert. Der Berliner Fernsehturm gehört regelmäßig zu den Festivalorten und wird dabei selbst zur Projektionsfläche. Wer die Lichtkunst auf dem Turm sehen möchte, betrachtet sie von außen. Ein Besuch der Aussichtsplattform bietet dagegen den Blick über das nächtliche Berlin.

Das Programm, die beteiligten Standorte, die Inszenierungen und die täglichen Vorführungszeiten werden für jede Ausgabe neu festgelegt. Prüfen Sie deshalb vor dem Besuch die aktuellen Angaben des Veranstalters.

Kurzüberblick

Festival of Lights am Berliner Fernsehturm im Überblick

Die wichtigsten Informationen unterscheiden zwischen dem kostenlosen Lichtfestival im öffentlichen Raum und dem kostenpflichtigen Besuch des Fernsehturms.

Veranstaltung: jährlich stattfindendes Lichtkunstfestival in Berlin
Zeitraum: im Herbst
Berliner Fernsehturm: regelmäßiger Festivalstandort und Projektionsfläche
Adresse: Panoramastraße 1A, 10178 Berlin
Festivalbesuch: frei zugängliche Inszenierungen sind kostenlos
Fernsehturmbesuch: separates Ticket mit gebuchtem Einlasszeitfenster erforderlich
Aktuelle Standorte und Zeiten: im offiziellen Festivalprogramm

Das Festival of Lights findet seit 2005 jährlich im Herbst statt. Der Berliner Fernsehturm war in zahlreichen Ausgaben Teil des Programms und ist auch in der aktuellen Programmvorschau wieder als inszenierter Ort aufgeführt.

Der Berliner Fernsehturm als Projektionsfläche

Die klare Form, die Höhe und die Sichtbarkeit des Bauwerks ermöglichen Lichtinszenierungen, die auch aus größerer Entfernung wahrgenommen werden können. Die konkrete Gestaltung verändert sich von Ausgabe zu Ausgabe.

Je nach Programm werden unter anderem grafische Animationen, Lichtkompositionen oder Videomappings auf Teilen des Turms gezeigt. In vergangenen Ausgaben diente der Fernsehturm auch als Spielort für Wettbewerbe mit Beiträgen internationaler Künstlerteams.

Welche Flächen des Turms bespielt werden und aus welcher Richtung die Inszenierung am besten zu erkennen ist, hängt vom jeweiligen Kunstwerk und von der technischen Umsetzung ab. Eine feste „beste Perspektive“ lässt sich daher nicht für jedes Jahr angeben.

Lichtprojektion auf dem Fernsehturm von außen ansehen

Die Inszenierung befindet sich auf der Außenfläche des Fernsehturms. Aus dem Inneren des Bauwerks lässt sie sich deshalb nicht als vollständiges Motiv betrachten.

Als mögliche Standorte für den Blick auf den beleuchteten Turm kommen die frei zugänglichen Flächen rund um den Alexanderplatz, das Rathausforum, der Neptunbrunnen und die St. Marienkirche infrage. Die tatsächliche Sicht kann durch die Projektionsrichtung, Bäume, Baustellen, Absperrungen und große Besuchergruppen eingeschränkt sein.

Prüfen Sie am Veranstaltungstag nach Möglichkeit die aktuelle Programmkarte. Bei einzelnen Inszenierungen nennt der Veranstalter zusätzliche Informationen zur Laufzeit oder zum geeigneten Betrachtungsbereich.

Hinweise für die Standortwahl

Ein größerer Abstand erleichtert meist den Blick auf den gesamten Turm. Direkt am Fuß des Bauwerks sind einzelne Projektionsbereiche wegen des steilen Blickwinkels möglicherweise nur eingeschränkt sichtbar.

Für Fotos kann ein Standort sinnvoll sein, von dem sowohl der Turm als auch ein Teil seiner Umgebung zu sehen ist. Der Bereich am Neptunbrunnen oder am Rathausforum ermöglicht je nach Ausrichtung beispielsweise eine Aufnahme mit weiteren Bauwerken des historischen Zentrums.

Festivalabend auf der Aussichtsplattform

Die Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturms liegt in 203 Metern Höhe und bietet ein 360-Grad-Panorama über Berlin. Während des Festivals sehen Besucher von dort die nächtliche Stadt und möglicherweise einzelne beleuchtete Gebäude.

Welche Festivalorte tatsächlich erkennbar sind, lässt sich nicht pauschal bestimmen. Ausschlaggebend sind die Entfernung, die Blickrichtung, die Größe der jeweiligen Projektion sowie Wetter- und Sichtverhältnisse. Detaillierte Videomappings können aus großer Entfernung meist nicht vollständig verfolgt werden.

Die Aussichtsplattform eignet sich daher vor allem für den Überblick über das nächtliche Berlin. Sie ersetzt nicht den Besuch der Lichtinstallationen auf Straßenniveau.

Kurz erklärt:
Die Projektion auf dem Fernsehturm sehen Sie von außen. Das Stadtpanorama betrachten Sie von der Aussichtsplattform.

Fernsehturmbesuch und Festivalroute verbinden

Wer beide Perspektiven erleben möchte, sollte das gebuchte Einlasszeitfenster des Fernsehturms mit den aktuellen Vorführungszeiten des Festivals abstimmen.

Eine mögliche Planung besteht aus drei Abschnitten:

  1. Besuch der Aussichtsplattform vor oder während der abendlichen Festivalzeiten
  2. Betrachtung der Projektion auf dem Fernsehturm von einem Außenstandort
  3. Rundgang zu weiteren Standorten im Berliner Zentrum

Die Reihenfolge kann umgekehrt werden. Entscheidend sind das verfügbare Einlasszeitfenster, die aktuellen Öffnungszeiten des Fernsehturms und das Festivalprogramm.

Planen Sie zwischen dem Verlassen des Turms und dem Beginn einer gewünschten Projektion ausreichend Zeit ein. Bei stark besuchten Veranstaltungen können Wege rund um den Alexanderplatz länger dauern als gewöhnlich.

Mögliche Festivalroute durch Berlin-Mitte

Rund um den Fernsehturm liegen mehrere Gebäude und Plätze, die bereits in verschiedenen Ausgaben des Festivals einbezogen wurden. Daraus lässt sich eine kompakte Route durch das Berliner Zentrum zusammenstellen.

Sofern die Standorte im aktuellen Programm enthalten sind, bietet sich beispielsweise folgende Strecke an:

Berliner Fernsehturm → St. Marienkirche → Nikolaiviertel → Berliner Dom

Die Stationen liegen vergleichsweise nah beieinander und können grundsätzlich zu Fuß verbunden werden. Der genaue Weg sollte jedoch immer anhand der aktuellen Programmkarte geplant werden.

Für einen längeren Rundgang können weitere Standorte in Richtung Unter den Linden, Bebelplatz, Brandenburger Tor oder Potsdamer Platz ergänzt werden. Diese Orte gehören nicht automatisch in jeder Ausgabe zum Programm.

Tickets für den Berliner Fernsehturm

Für die Lichtinstallationen im öffentlichen Raum benötigen Sie kein Eintrittsticket. Für den Zugang zum Fernsehturm benötigen Sie ein passendes Ticket. Die Sphere Bar befindet sich auf der Aussichtsetage; für den Besuch des Sphere Tim Raue ist ein Restaurantticket erforderlich.

Fernsehturmtickets gelten für ein gebuchtes Einlasszeitfenster. Der Zutritt ist deshalb nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt möglich. Prüfen Sie vor der Buchung, ob das gewählte Zeitfenster zu Ihrer geplanten Festivalroute passt.

Je nach aktuellem Angebot stehen unter anderem folgende Ticketarten zur Verfügung:

  • Standardtickets für die Aussichtsplattform
  • Tickets mit Getränk in der Sphere Bar
  • Restauranttickets mit reserviertem Zeitfenster und Tisch
  • wechselnde Ticketpakete mit zusätzlichen Leistungen

Die enthaltenen Leistungen und Preise können sich ändern. Maßgeblich sind die Angaben auf der jeweiligen Buchungsseite.

Berliner Fernsehturm am Abend besuchen

Ein Besuch am Abend verbindet den Panoramablick über Berlin mit einem anschließenden Rundgang durch das Festivalgebiet. Wählen Sie das Einlasszeitfenster so, dass vor oder nach dem Turmbesuch genügend Zeit für die Projektion am Fernsehturm und weitere Festivalorte bleibt.

Besuch im Sphere Tim Raue

Das Drehrestaurant Sphere Tim Raue befindet sich oberhalb der Aussichtsplattform auf 207 Metern Höhe. Der Restaurantbereich dreht sich zweimal pro Stunde und ermöglicht dadurch wechselnde Ausblicke über die Stadt.

Für einen Restaurantbesuch benötigen Sie ein entsprechendes Restaurantticket. Die Tischreservierung ist nach Angaben des Betreibers im Ticket enthalten.

Auch vom Restaurant aus lässt sich die Projektion auf der Außenseite des Fernsehturms nicht als Gesamtmotiv betrachten. Der Restaurantbesuch eignet sich daher als gastronomische Ergänzung des Festivalabends, nicht als Betrachtungsort für die Lichtshow am Turm.

Praktische Tipps für den Festivalabend

Das aktuelle Programm sollte den Ausgangspunkt der Planung bilden. Standorte, Laufzeiten und einzelne Veranstaltungen können sich zwischen den Ausgaben unterscheiden und kurzfristig aktualisiert werden.

Programm vor dem Besuch prüfen

Der Veranstalter veröffentlicht die beteiligten Orte und weitere Besucherinformationen auf seiner Programmseite. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Karten oder Beiträge aus vergangenen Jahren.

Einlasszeit des Fernsehturms beachten

Tickets sind zeitfenstergebunden. Planen Sie die Anreise so, dass Sie den Eingang rechtzeitig erreichen. Ein Online-Ticket bedeutet nicht zwangsläufig, dass sämtliche Kontrollen oder mögliche Wartezeiten entfallen.

Wetter und Fernsicht berücksichtigen

Regen verhindert die Projektionen nicht grundsätzlich. Wolken, Dunst oder Niederschlag können jedoch die Sicht auf den oberen Teil des Turms und die Fernsicht von der Aussichtsplattform beeinträchtigen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen

Der Alexanderplatz ist mit S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus erreichbar. Rund um den Platz bestehen nur begrenzte Parkmöglichkeiten. Bei hohem Besucheraufkommen können einzelne Zugänge, Wege oder Straßen zeitweise stärker belastet sein.

Ausreichend Zeit für Wege einplanen

Die Entfernungen zwischen den Standorten wirken auf der Karte teilweise kurz. Menschenmengen, Ampeln, Absperrungen und Fotostopps verlängern den Rundgang.

Warme und wetterfeste Kleidung wählen

Ein großer Teil des Festivalbesuchs findet im Freien statt. Im Herbst können die Temperaturen am Abend deutlich sinken. Regenfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk erleichtern längere Rundgänge.

Fotografieren beim Festival of Lights

Der beleuchtete Fernsehturm lässt sich meist mit etwas Abstand gut fotografieren, etwa vom Rathausforum, vom Neptunbrunnen oder aus dem Bereich der St. Marienkirche. Welche Position geeignet ist, hängt von der Ausrichtung der jeweiligen Projektion und den Sichtverhältnissen ab.

Private Erinnerungsfotos sind grundsätzlich möglich. Für Aufnahmen mit dem Smartphone kann der Nachtmodus hilfreich sein. Stative und Drohnen sind im Berliner Fernsehturm nicht erlaubt.

Lohnt sich der Fernsehturmbesuch während des Festivals?

Ein Ticket lohnt sich vor allem für Besucher, die den Festivalabend mit einem Blick über das nächtliche Berlin verbinden möchten. Die Aussichtsplattform bietet eine andere Perspektive als der Rundgang auf Straßenniveau.

Wer ausschließlich die Projektion auf dem Berliner Fernsehturm sehen möchte, benötigt kein Fernsehturmticket. Dafür eignet sich ein frei zugänglicher Außenstandort besser.

Die Kombination beider Perspektiven ist sinnvoll, wenn genügend Zeit für den Turmbesuch und den anschließenden Rundgang eingeplant wird.

Über das Festival of Lights

Das Festival of Lights wird seit 2005 in Berlin veranstaltet. Es findet jährlich im Herbst statt und inszeniert wechselnde Gebäude, Denkmäler, Straßen und Plätze mit Lichtkunst.

Das Programm wird für jede Ausgabe neu zusammengestellt. Neben Projektionen und Lichtinstallationen können ergänzende Veranstaltungen oder buchbare Touren angeboten werden. Die frei zugänglichen Inszenierungen des Festivals sind nach Angaben des Veranstalters kostenlos.

Häufige Fragen zum Festival of Lights am Fernsehturm

Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Unterschiede zwischen der Lichtprojektion auf dem Fernsehturm, dem kostenlosen Festivalbesuch und dem kostenpflichtigen Zugang zur Aussichtsplattform zusammen.

Wann findet das Festival of Lights in Berlin statt?

Das Festival findet jährlich im Herbst statt. Die genauen Veranstaltungstage und Vorführungszeiten werden für jede Ausgabe neu veröffentlicht.

Der Fernsehturm ist ein regelmäßiger Festivalstandort, eine Teilnahme in jeder einzelnen Ausgabe kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden. Prüfen Sie das aktuelle Programm des Veranstalters.

Die Projektion wird auf der Außenseite des Bauwerks gezeigt. Von der Aussichtsplattform oder dem Restaurant lässt sie sich deshalb nicht als vollständiges Motiv betrachten.

Einzelne beleuchtete Gebäude können abhängig von Entfernung, Blickrichtung und Wetter sichtbar sein. Eine verlässliche oder detaillierte Sicht auf bestimmte Videomappings kann nicht zugesichert werden.

Die frei zugänglichen Lichtinszenierungen können kostenlos besucht werden. Kostenpflichtig sind beispielsweise bestimmte Touren, zusätzliche Veranstaltungen und der Eintritt in den Berliner Fernsehturm.

Fernsehturmtickets sind an ein gebuchtes Einlasszeitfenster gebunden. Für das Restaurant benötigen Sie ein entsprechendes Restaurantticket, das auch die Tischreservierung umfasst.

Mögliche Standorte liegen am Alexanderplatz, am Rathausforum, am Neptunbrunnen und im Bereich der St. Marienkirche. Welche Perspektive geeignet ist, hängt von der jeweiligen Projektion und den örtlichen Sichtverhältnissen ab.

Wetterbedingte Änderungen oder Ausfälle lassen sich nicht vollständig ausschließen. Prüfen Sie am Veranstaltungstag die aktuelle Programmseite und die Hinweise des Veranstalters.

Offizielle Quellen und weiterführende Informationen

Termine, Festivalstandorte, Vorführungszeiten und Besucherregelungen können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben des Festivalveranstalters und des Betreibers des Berliner Fernsehturms.

Zuletzt redaktionell geprüft: 20. Juli 2026 · Über die Redaktion

Menu
Berliner Fernsehturm
language